AFVD: American Football Verband Deutschland e.V.

 
AFVD: American Football Verband Deutschland e.V.
 

Der AFVD American Football Verband Deutschland e.V. ist die Dachorganisation des American Footballs in Deutschland. American Football als junge und dynamische Sportart mit aufsteigender Tendenz hat weiterhin einen grossen Zulauf. American Football ist eine der wenigen Trendsportarten, die sich von einem reinen "Trend" zu einem anerkannten Bestandteil der deutschen Sportorganisationen entwickelt hat. Dem AFVD ist es gelungen, die auf das amerikanische Sportsystem ausgelegte Sportart nach Deutschland zu transportieren.
Der AFVD besteht aus zehn Landesverbänden. Erst im Jahr 1982 gegründet, hat der AFVD zum Stichtag 01.01.2007 mittlerweile 250 Vereine mit 31.432 Mitgliedern unter seinem Dach organisiert. Das sind fast die Hälfte aller organisierten Footballspieler in Europa. Die grössten Landesverbände sind Nordrhein-Westfalen und Hessen mit je 38 Vereinen, der kleinste ist der AFV Nord (Bremen) mit drei Vereinen. Als eigenständige Sportart ist der AFVD seit 1993 Mitglied des Deutschen Sportbund, der nach der Fusion mit dem Nationalen Olympischen Komittee für Deutschland 2006 als Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) firmiert.

190 Herren-, 80 A-Jugend- und 50 Flagfootballmannschaften sowie 12 Damenmannschaften nehmen am Punktspielbetrieb des AFVD teil (Stand 2007). Die Ligastruktur in Deutschland ist sehr vielseitig: GFL German Football League, zweite Bundesliga, Regional-, Ober-, Landes, Aufbau-, Jugend- , Jugendaufbau-, Jugendflag- und Flagfootball Liga sowie Damenbundesliga. Die Bundesligen werden direkt durch den AFVD betreut und organisiert, die regionalen Ligen von den zuständigen Landesverbänden.

Der Jugendbereich ist ein Schwerpunkt in der Arbeit des AFV Deutschland e.V. Für die Jugendbundesliga GFL Juniors gibt es sogar eine eigene Homepage unter www.gfl-juniors.de. Der größte Erfolg war bisher der Gewinn der Europameisterschaft 1998. Der Titel wurde 2000 vor eigenem Publikum in Berlin verteidigt. Nach Abschluss der Saison findet jedes Jahr der Jugendländervergleichswettkampf statt, bei dem sich die Auswahlmannschaften der Landesverbände miteinander messen.

Sportlich wird der AFVD durch mehrere Auswahlmannschaften vertreten. Dazu gehören neben dem Flagschiff Nationalmannschaft auch die Jugend- und die Flagnationalmannschaft sowie die Studentenauswahl. Die Auswahlmannschaften nehmen an den Europa- und Weltmeisterschaften teil.

Auch im Bereich des Flagfootballs und des Schulsports ist der AFVD aktiv. In Zusammenarbeit mit der NFL Europe ist es das Ziel, Flagfootball in den nächsten Jahren als Breiten-, Schul- und Freizeitsportart zu etablieren.

Neben dem American Football vertritt der AFVD auch die Sportart Cheerleading. Viele Vereine haben aktive Cheerleadergruppen (sog. Squads). In den drei Alterskategorien Senioren, Junioren und Pee-Wees kämpfen die Cheerleader auf den jährlich stattfindenden Meisterschaften um den Sieg. Cheerleding verbindet Tanzen mit Athletik und Ausstrahlung. Seit 1999 werden zusätzlich zu dem klassischen Cheerleading auch Wettbewerbe im Cheerdance ausgetragen. Während der Saison unterstützen die Cheerleader ihr Team lautstark von der Seitenlinie aus.

In Deutschland greifen auch die Frauen zu Helm, Pad und Ball. In der Damenbundesliga spielen zehn aktive Teams. Darüber hinaus sind noch verschiedenen Teams im Aufbau. Die Frauen im American Football haben durch den Frauenausschuss ein eigenes Gremium für die Frauenarbeit im Verband.

Die Schiedsrichter haben ihre eigene Vereinigung. Diese organisiert eigenständig ihre Lehrgänge und bildet das Schiedsrichterwesen fort.

Der AFVD bietet seinen Mitgliedern zahlreiche Lehrgänge an. Die Aus- und Weiterbildung, ein wichtiger Faktor für die zukünftige Entwicklung des Sports und des AFVD, wird durch einen eigenen Präsidialbeauftragten organisiert und kontrolliert. Es werden zahlreiche Lehrgänge für Trainer und Vereinsfunktionäre durchgeführt.

Aktuelle Ergebnisse der bundsweiten Ligen werden jeden Sonntag per E-Mail und Fax von dem AFVD-Ergebnisdienst an die Presse verschickt.

 
URL: http://www.afvd.de
 
 
 
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