BDIU: Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.

 
BDIU: Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.
 

Im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) sind die Mehrzahl der aktiv tätigen Inkassodienstleister organisiert, welche die strengen Anforderungen an eine gewissenhafte, ordnungsgemäße und redliche Berufsausübung des BDIU erfüllen. Seit 1956 vertritt der Verband bundesweit die Interessen der Inkassowirtschaft gegenüber der Öffentlichkeit.

Bis 1966 vertrat er als „Bundesverband Deutscher Inkasso- und Auskunfteiunternehmen e.V.“ auch die Interessen der Auskunfteiunternehmer. Sowohl die Inkassowirtschaft als auch die Auskunfteien entwickelten sich aufgrund der stetig steigenden Bedeutung der Wirtschaftszweige eigenständig fort. Dies führte zu einer Konzentration des Verbandes auf die Vertretung der Interessen der Inkassowirtschaft, wobei der BDIU die Interessen der Auskunfteien auch weiterhin im Blick hat. Denn BDIU-Mitgliedsunternehmen bieten ihren Auftraggebern auch Auskunfteidienste an.

Vertretung der Inkassobranche

Seit 1966 führt er unter Weglassung der Miteinbeziehung der Auskunfteiunternehmen seinen heutigen Namen. Die Bedeutung des BDIU zeigt sich in den stetig wachsenden Mitgliederzahlen. Waren 1998 noch circa 420 Unternehmen in ihm organisiert, sind es heute bereits über 530. Weltweit ist der BDIU der zweitgrößte Inkassoverband.

Damals wie heute verstehen sich Inkassounternehmen als Partner im Auftrag der Wirtschaft, um deren Forderungen markt- und situationsgerecht durchzusetzen. So widmen sich die vom BDIU repräsentierten Unternehmen vor allem folgenden Aufgaben:

der Beratung und Hilfestellung der Auftraggeber, mit dem Ziel, Forderungsausfällen entgegenzuwirken,

Zurverfügungstellung von Informationen und Scoringverfahren,

dem Inkasso kaufmännisch ausgemahnter Forderungen,

der Titulierung im gerichtlichen Mahnverfahren sowie

der Einziehung bereits titulierter Forderungen. Hierzu zählen auch wichtige Kontrollfunktionen und Überwachungsverfahren.

Im Vergleich zu betriebseigenen Mahnabteilungen können Inkassounternehmen in der Regel auf eine deutlich höhere Erfolgsquote bei vergleichsweise niedrigen Kosten verweisen. Denn im Gegensatz zu den gesetzlich geregelten Leistungsentgelten, die etwa Rechtsanwälte erhalten, sind die Honorarsätze mit dem Gläubiger das Ergebnis kaufmännischer Kalkulation und können frei vereinbart werden.

 
URL: http://www.bdiu.de
 
 
 
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