BFB: Bundesverband der freien Berufe

 
BFB: Bundesverband der freien Berufe
 

Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) ist der Dachverband der Spitzenvereinigungen der Freien Berufe. Er vertritt in Deutschland die gemeinsamen Interessen von fast einer Million Freiberufler mit mehr als 2,9 Millionen Angestellten und 136 Tausend Auszubildenden. 1949 gegründet, gehören dem BFB heute 73 Organisationen sowie 16 Landesverbände an. Die Berufsfachorganisationen stammen aus den Bereichen:

- heilkundliche Berufe
- rechts-, steuer- und wirtschaftsberatende Berufe
- technisch-naturwissenschaftliche Berufe
- pädagogische, psychologische und übersetzende Berufe
- publizistische und künstlerische Berufe

Die einzelnen Berufsgruppen sind in Selbstverwaltungskörperschaften und Verbänden zusammengeschlossen.

Der BFB wird geleitet vom Präsidium, dem neben dem Präsidenten zwei Vize-Präsidenten und fünf Beisitzer angehören. Neben dem Präsidium sieht die Satzung die Mitgliederversammlung als weiteres Organ des Verbandes vor. Diese tritt mindestens einmal jährlich zusammen.

Der BFB unterhält Geschäftsstellen in Berlin und Brüssel.

Aufgaben
Als Spitzenverband der freiberuflichen Kammern und Verbände hat der BFB u.a. folgende Aufgaben:

- gegenüber Bund, Ländern und der Öffentlichkeit die Interessen der Freien Berufe zu vertreten und die Freien Berufe zu fördern
- die ethischen und ökonomischen Grundlagen der freien Berufsausübung zu sichern
- eine qualifizierte Aus-, Weiter- und Fortbildung in den Freien Berufen zu fördern
- den Einfluss der Freien Berufe in Staat und Gesellschaft zu stärken
- die Beziehungen der Freien Berufe untereinander zu pflegen

Grundsätzlich tritt der BFB für das Existenzrecht der Freien Berufe in unserer Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Gesellschaft und für die Freiheit der Berufsausübung ein. Der Verband kämpft für eine maßvolle, vereinfachte und international wettbewerbsfähige steuerliche Behandlung. Er streitet aber auch in anderen wichtigen Politikfeldern wie Sozialpolitik, Umweltschutz und Bildung für die Belange der Freiberufler. Im Interesse der Verbraucher sieht der Verband den Schutz der Berufsbezeichnung aller Gruppen der Freien Berufe als notwendig an.

 
URL: http://www.freie-berufe.de
 
 
 
zurück