BKMT: Berufsverband für Kunst-, Musik- und Tanztherapie Europäischer Dachverband für künstlerische Therapien gem. e. V.

 
BKMT: Berufsverband für Kunst-, Musik- und Tanztherapie Europäischer Dachverband für künstlerische Therapien gem. e. V.
 

Der BKMT wurde 1986 in Tübingen gegründet. Als Ergänzung zu den medizinischen und verbalen Verfahren vertritt er die künstlerischen Therapeuten, die auf der Basis eigener künstlerischer Fertigkeiten die Wirkung von Kunst, Musik, Tanz, Theater, Poesie u. ä. an sich selbst erfahren und ein entsprechendes Hochschulstudium absolviert haben und bereit sind, den Menschen umfassender zu betrachten - nicht nur in seiner visuellen, auditiven und motorischen Fähigkeit - und dadurch die Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der jeweiligen künstlerischen Therapien kennen und zum Wohle der Patienten einsetzen können.
Der BKMT hat durch Publikationstätigkeit, Verhandlungen mit Ministerien und Kostenträgern sowie durch Gründung von Hochschulstudiengängen und entsprechenden Weiterbildungen das Gesundheitswesen im In- und Ausland maßgebend beeinflusst. Aufgrund der Abhängigkeit von Verfahren von der Symptomatik beschränkt er sich nicht auf die einseitige Bevorzugung einer Richtung.
Der BKMT als erster und erfolgreicher nationaler und europäischer Berufs- und Dachverband verfolgt mit Sorge die Zersplitterung unseres inzwischen beachtlich angewachsenen Berufsstands, der sich zudem noch in zahlreiche Einzelsparten (wie Rhythmus-, Sing-, Mal-, Dramatherapie usw.) auffächert. Andererseits kann der BKMT aber Niveauabsenkung und Öffnung dieses Berufs für Interessenten ohne den erforderlichen Schulabschluss um des bloßen Umsatzes privater Anbieter willen, die davon leben möchten, nicht akzeptieren: Sie schaden nicht nur dem Ansehen und den Zielen qualifizierter künstlerischer Therapeuten, sondern auch deren berechtigter Forderung nach angemessener Vergütung. Der BKMT legt Wert auf Qualitätssicherung und muss um der Patienten willen Spreu vom Weizen trennen. Er lehnt im Interesse qualifizierter künstlerischer Therapeuten solche Personen ab, die die erforderlichen künstlerischen oder therapeutischen Studiengänge nicht absolviert haben, auch wenn sie sich als Lehrtherapeuten ausgeben und sich gegenseitig als solche anerkennen (sie legen sich den Rektortitel ihrer Aus- und Weiterbildungsinstitute zu, aus denen sie Mitglieder ihrer Vereine rekrutieren - eine Schule kann in der freien Marktwirtschaft jeder gründen, die Qualifikation der privaten Anbieter wird von keiner Stelle überprüft; überdies vergeben sie teilweise Titel, die sie weder vergeben noch ihre Absolventen führen dürfen).
Der BKMT verlangt die Reservierung der Bezeichnung "künstlerisch" für solche Therapeuten und Therapien, die die Bezeichnung auch tatsächlich verdienen. Als wissenschaftliche Gesellschaft nimmt er nur Absolventen aus Einrichtungen auf, deren Ausbildungsordnung Hochschulstudiengängen entspricht und deren Ausbilder einen wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Hochschulabschluss nachweisen können. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand auf der Grundlage der eingereichten Zeugnisse, Tätigkeitsnachweise und Gutachten. Eine Gebühr wird dafür nicht erhoben.
Für Fragen der berufsrechtlichen Anerkennung ist der BKMT maßgeblich.

 
URL: http://www.bkmt.de
 
 
 
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